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Wie Bert Rürup die Zukunft der Altersvorsorge sieht

Der renommierte Ökonom Bert Rürup brachte vor mittlerweile zehn Jahren die Rürup-Rente auf den Weg und beriet jahrelang die Regierung in Renten- und Finanzfragen. Heute ist er Leiter des Handelsblatt Research Institutes und schildert seine Sicht auf das Zinstief und die Konsequenzen.

Die Angst vor der Altersarmut

Derzeit sind fast drei Prozent aller 65-jährigen und Älteren auf die sogenannte „Grundsicherung“ im Alter angewiesen. Dazu muss man wissen, dass viele davon niemals Beiträge in die Rentenkassen eingezahlt haben. Zum heutigen Zeitpunkt kann man also aus Sicht von Herrn Rürup noch nicht vom Problem der Altersarmut sprechen, doch die Anzeigen mehren sich, dass das Risiko für die Altersarmut in Deutschland steigt. Dabei spielt aus seiner Sicht die Absenkung des gesetzlichen Rentenniveaus eine Rolle, zugleich aber auch der Wandel in den Erwerbsbiografien der Menschen: Es gibt immer mehr Teilzeitbeschäftigte, die Unterschiede in den Löhnen werden immer gravierender und für Bezieher von Arbeitslosengeld II werden keine Rentenbeiträge gezahlt.

Rückgang des Rentenniveaus – mögliche Lösungsszenarien

Während einige Wissenschaftler weitere Reformen im Niedriglohnsektor fordern, sieht Bert Rürup darin nicht die Lösung: Zum Einen gibt es bereits den Mindestlohn. Zum Anderen ist es auch mit einem Stundenlohn von 8,50 Euro nicht möglich, so viele Erwerbsjahre zu erreichen, dass man damit eine Rente erhält, die höher als die Sozialhilfe ist. Vielmehr sieht er sieht die Lösung für die prognostizierte Altersarmut in einer Solidarrente, einer Art Lebensleistungsrente: Geringverdiener sollten demnach nicht wie jetzt bei der Festsetzung der Renten genauso behandelt werden wie Durchschnitts- und Besserverdiener, sondern hier sollte eine Umverteilung stattfinden. So könnte man gewährleisten, dass Geringverdiener nicht jahrelang in ein Rentensystem einzahlen und im Bedarfsfall auf Sozialhilfe verwiesen werden.

Die Lebensversicherung als Altersvorsorge

Auch für die Lebensversicherung als beliebtes und bisher probates Mittel der Altersvorsorge gibt Bert Rürup kritische Prognosen ab: „Die Lebensversicherungen haben momentan ein dickes Problem.“ Hier sieht der Ökonom allerdings die Niedrigzinsphase nicht als die eigentliche Ursache an. Vielmehr kritisiert er, dass die Versicherungsbranche schlichtweg viele Jahre lang ein risikobehaftetes Produkt als sichere Kapitalanlage angeboten hat. Während die Versicherer bislang erfolgreich mit Staatsanleihen als sichere Anlageformen die gesetzlichen Anlagevorschriften erfüllten und somit kein Eigenkapital zur Unterlegung der Risiken verwenden mussten, ist diese Vorgehensweise nach den grundlegenden Veränderungen nun nicht mehr möglich. So sieht Bert Rürup die aktuelle Problematik der Versicherungsunternehmen durchaus auch in ihrem Geschäftsmodell begründet.

Da fragt man sich unwillkürlich, wie Herr Rürup selbst fürs Alter vorgesorgt hat... Als gut bezahlter Professor konnte er nach eigenen Angaben einiges sparen, mit seiner Frau ein Haus kaufen und hat jetzt als pensionierter Beamter ein gutes Auskommen.

Alternativen zur Lebensversicherung

Das gesetzliche Rentenniveau sinkt und auch die private Vorsorge hat in großen Teilen massive Probleme. Wer kommt da nicht ins Grübeln, ob er mit seiner Lebensversicherung die richtige Wahl getroffen hat? Ganz gleich, ob man lieber in „Betongold“ investieren möchte, das eingezahlte Kapital kurzfristig für andere Investitionen einsetzen kann oder die Beiträge lieber für alternative Formen der Altersvorsorge verwendet: Ein Vergleich der Alternativen lohnt sich immer!

Warum also nicht einfach unverbindlich ein Angebot für den Ankauf der Lebensversicherung anfordern? Klicken Sie gleich rein und informieren Sie sich online unter https://www.cash-lv.de/lebensversicherung-verkaufen.html! Oder Sie rufen uns an unter 0800 / 589 50 48 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz und allen dt. Mobilfunknetzen) und lassen sich ganz ohne irgendeine Verpflichtung zum Verkauf der Lebensversicherung beraten. Unser Team freut sich auf Sie!

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