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Warum das LVRG das Ansparen von Lebensversicherungen nicht immer würdigt

Bereits Mitte 2014 wurden zahlreiche Änderungen beschlossen, die mehr oder weniger sowohl bestehende als auch neu abzuschließende Lebensversicherungen betreffen. Einige Beschlüsse treten zum 01.01.2015 in Kraft. Was sich zum neuen Jahr ändert, lesen Sie hier.

Wie bereits berichtet, sinkt der Garantiezins auf Lebensversicherungen (siehe dazu unser Artikel „Garantiezins auf Lebensversicherungen sinkt weiter“). Dies wirkt sich auf neue Policen direkt aus, auf bestehende Verträge jedoch nicht. Ebenso wird die Beteiligung der ausscheidenden Versicherten an den Bewertungsreserven neu reguliert (siehe dazu unser Artikel „Das Lebensversicherungs­reformgesetz und seine Auswirkungen für die Inhaber und den Ankauf von Versicherungen“).

Ab dem neuen Jahr wirkt sich nun die Neuregelung der Risikoüberschüsse aus, was sich sowohl auf bestehende als auch auf neue Verträge auswirkt. Die vorgeschriebene Mindestquote steigt von 75 auf 90 Prozent. Das heißt konkret, dass die Versicherten zukünftig mehr an den Überschüssen der Versicherer beteiligt werden, wenn die im Vertrag einkalkulierten Risiken in geringerem Umfang eintreten.

Darüber hinaus sinkt der sogenannte „Höchstzillmersatz“ nun von 0,4 auf 0,25 Prozent. Dieser betrifft die Kosten, die Versicherer für die Abschlüsse der Policen in ihren Bilanzen ansetzen können. Dies hat nicht nur Konsequenzen für die Versicherer, sondern im zweiten Schritt auch für die Kunden, sie profitieren von höheren Rückkaufswerten bei der Kündigung Ihrer Verträge. Somit werden durch diese Neuregulierung neue Möglichkeiten für den Zweitmarkt für Lebensversicherungen geschaffen.

Eine weitere Neuerung betrifft die Renditekennziffer, die für alle neu abgeschlossenen Lebensversicherungen eingeführt wird. Sie soll für den Verbraucher größtmögliche Transparenz über die effektive Kostenbelastung schaffen. Die Renditekennziffer berücksichtigt die laufenden Kosten sowie die Abschluss- und Vertriebskosten und eventuelle Fondskosten.

Die Gesamtheit an Neuregelungen wird von vielen Instanzen kritisch hinterfragt. Ob die Reform die vielgepriesene Transparenz und Sicherheit für Kunden und Unternehmen leisten kann, bleibt abzuwarten.

Grundsätzlich gilt es für die Inhaber von Lebensversicherungspolicen stets kritisch im Auge zu behalten, wie viel von den Einzahlungen tatsächlich für ihre Altersvorsorge aufgewendet wird. Wenn die Police bereits abgeschlossen ist, so kann man Verwaltungs- und Vertriebskosten getrost abschreiben. Der Anteil, der in die Absicherung der Hinterbliebenen fließt, ist jedoch zu hinterfragen. Vor diesem Hintergrund nämlich gilt es zu bewerten, wie sinnvoll ein Vertrag für die Zukunft noch ist. Kommt man zu dem Entschluss, dass die Nachteile eines bestehenden Vertrags die Chancen nicht deutlich überwiegen, so sollte man die gebotenen Optionen prüfen.

In diesem Fall macht es unbedingt Sinn, sich ein Angebot für den Verkauf der Lebensversicherung machen zu lassen. Die Chancen für den An- und Verkauf von Lebensversicherungen steigen schließlich durch das Lebensversicherungsreformgesetz – und bieten zukünftig für Versicherte lukrative Vorteile.

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