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Was machen die Verbraucher wenn der Zins steigt?

Die deutschen Versicherer bauen bereits heute vor, um langfristig von dem Problem der hohen Garantiezusagen bei Lebensversicherungen loszukommen. Die neuen Modelle bieten den Sparern neben höheren Risiken auch höhere Renditechancen – gesetzt den Fall, der Zins steigt. Doch ein Faktor ist Stand heute nicht kalkulierbar: das Verhalten der Anleger

Das Problem der Kapitalbindung

Eine Herausforderung für die Versicherer im Falle eines Anstiegs des Zinsniveaus ist evident: Die Auszahlungen müssen dann nach oben angepasst werden. Gleichzeitig erwirtschaften die Assekuranzen jedoch mit ihren bestehenden langfristigen Anlagen nur geringe Renditen. Gerade deshalb ist das Thema in Deutschland so problematisch, weil die Versicherer aufgrund diverser rechtlicher Vorgaben zum großen Teil langfristige Anlagen halten müssen (siehe dazu unser Artikel „Lebensversicherer in existenziellen Nöten“): Durchschnittlich verpflichten sich die deutschen Assekuranzen gegenüber ihren Kunden für 20 Jahre, während sie ihr Kapital sie mit Laufzeiten von durchschnittlich weniger als zehn Jahren anlegen. Massive Zinsänderungen führen somit unweigerlich zu Schwierigkeiten.

Die unkalkulierbare Nachfrage

Es stellt sich die Frage, was die Verbraucher tun werden, wenn das Zinsniveau wieder ansteigt. Ist von einer rationalen Reaktion der Versicherten zu rechnen? Oder gar mit einer groß angelegten Flucht aus den Versicherungsverträgen? Auf jeden Fall ist davon auszugehen, dass die Versicherer im Falle steigender Zinsen eine relativ unattraktive Anlageform aus Sicht der Versicherten anbieten. Schließlich habe die Assekuranzen selbst ihr Kapital langfristig in schlechter verzinste Anlagen investiert und können somit kurzfristig nur schwierig auf sich ändernde Zinsverhältnisse reagieren. In der Konsequenz könnten sie im Falle eines sogenannten „positiven Zinsschocks“ gegenüber anderen Anlagen ins Hintertreffen geraten. Schlimmstenfalls könnte eine massive Stornowelle bei Lebensversicherungen die Folge sein.

Der Ausweg für die Versicherer

Die meisten Assekuranzen haben bereits reagiert und ihr Produktportfolio auf neue Füße gestellt. Konkret wurden die Garantiemodelle neu aufgesetzt, um einen zusätzlichen Handlungsspielraum für die Versicherer zu gewährleisten. Außerdem haben die meisten Versicherer zudem Investitionen in Anlagen mit längeren Laufzeiten getätigt, um die Diskrepanz zwischen den Laufzeiten bei Verbindlichkeiten und Anlagen auszugleichen. Nichtsdestotrotz schadet ein Zinsanstieg den Versicherern allein schon in dem Sinne, dass ihnen die kurzfristigen Mittel fehlen, um die gesetzlich vorgeschrieben Zinszusatzreserve bereitzustellen. Eine zusätzliche Stornowelle würde erhebliche Probleme für die gesamte Versicherungsbranche mit sich bringen.

Eine Herausforderung nach der anderen

Wie man die Dinge auch dreht und wendet, die deutschen Versicherer haben keine guten Karten, auch in Zukunft das Vertrauen Ihrer Versicherten zu behalten. Da kann man schon einmal mit dem Gedanken spielen, die Lebensversicherung zu verkaufen und das eigene Kapital anderswo sinnvoller anzulegen. Vielleicht sogar zu den günstigen Zinsen zusätzliches Geld aufnehmen und damit eine richtig große Investition tätigen?

Warum also nicht einfach unverbindlich ein Angebot anfordern? Jetzt gleich reinklicken unter www.cash-lv.de und über den Verkauf der Lebensversicherung informieren – oder telefonisch unter 0800 / 589 50 48 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz und allen dt. Mobilfunknetzen).

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