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Warum das Sparen jetzt noch teurer wird

Sparen hat in Deutschland zwar eine lange Tradition – lohnt sich aber immer weniger. Das beste Beispiel sind die aktuellen Strafzinsen. Die Motivation für den Anleger, sein Geld kurz- oder sogar langfristig zu binden, wird immer geringer.

Aktuell dreht sich eine große Diskussion um die Strafzinsen, auch unter der zweifelhaften Bezeichnung „Guthabengebühr“ bekannt. Die ersten Banken ziehen bereits die Erhebung einer sogenannten Guthabengebühr in Erwägung, quasi einer Abgabe für Anleger. Hintergrund dieser Bestrebungen ist die Erwartung der Banken, dass die Europäische Zentralbank ihren Strafzins für Einlagen der Banken weiter erhöhen könnte. Dies würde die Banken in die schwierige Situation versetzen, dass sie diese zusätzlichen Kosten an ihre Kunden weitergeben müssten.

„Die Deutschen halten rund 70 Prozent ihres liquiden Vermögens in Spar- und Festgeldern, in Bausparverträgen oder in ineffizienten Lebensversicherungen.“, so Peter Brandstaete, geschäftsführender Gesellschafter des Fonds Laden, auf n-tv. Wenn man überlegt, dass derzeit ein Sparguthaben bei 0,2 % Strafzinsen und der aktuellen jährlichen Inflation von 0,9% nach nur zehn Jahren bereits 10% weniger wert ist, dann stellt sich schnell die Frage nach Alternativen zur herkömmlichen Geldanlage.

Ein Weg kann die Investition in scheinbar sichere Immobilien sein. Viele Deutsche sind in den letzten Jahren diesem Weg gefolgt, die Nachfrage nach Immobilien geht geradezu durch die Decke. Doch als Altersvorsorge sind auch Immobilien nur bedingt tauglich, schließlich steht man damit vor dem neuen Problem „ganz oder gar nicht“. Im Ernstfall, wenn liquide Mittel benötigt werden – für Pflege oder Umrüstungsinvestitionen in barrierefreies Wohnen etwa – muss man letztendlich doch verkaufen und kann eben nicht einen kleineren Betrag für aktuelle Anschaffungen verwenden.

An dieser Stelle kann der Verkauf einer Versicherung einen Ausweg darstellen: Zum einen, weil man damit nicht das Eigenheim aufgeben muss. Insbesondere wenn man vor der Wahl steht, das selbst bewohnte Haus, einen lang gehegten Lebenstraum, zu veräußern – oder ob man auf eine Lebens- oder Rentenversicherung zurückgreifen kann.

Die Gründe für den Verkauf einer Lebensversicherung, einer Rentenversicherung oder eines Bausparvertrags können vielfältig sein. Spätestens vor dem Verkauf einer Immobilie sollte man sich die Frage stellen, ob die Veräußerung von Versicherungspolicen eine Lösung darstellt. Doch auch unabhängig von akuten Notsituationen und gerade in Zeiten, in welchen Sparen nur bedingt vorteilhaft erscheint, kann der Verkauf von Versicherungen beispielsweise zur Investition in andere werthaltige Gegenstände eine sinnvolle Option bieten.

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