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Versicherungs-Deal geplatzt: Ergo startet mit Altlasten ins neue Jahr

Der große Plan ist nun zunichte: Der Verkauf der Ergo-Lebensversicherungen ist geplatzt, der Versicherer bleibt auf den Policen sitzen. Mehr zu den Verkaufsplänen und den Konsequenzen für Versicherte und Verbraucher ...


Wie die komplette Versicherungswelt steht auch die Ergo Group vor der sich täglich mehr zuspitzenden Problematik, dass Altverträge mit hohen Garantieversprechen von z.T. vier Prozent und mehr das Geschäft massiv belasten. Und so fasste die Ergo-Geschäftsführung den Beschluss, die komplette Lebensversicherungssparte in einem großen Paket zu verkaufen. Nun ist dieser Deal überraschend geplatzt: Die Ergo Group behält ihr Paket mit sechs Millionen ungeliebten Altverträge auch 2018.

Was war der Deal?

Zum Verkauf standen rund 6 Millionen Policen, die aus Sicht der Ergo-Verhandlungsführer mit einer Größenordnung von rund zwei Milliarden Euro belegt waren. Diese Summe war jedoch am Ende keiner der Investoren bereit zu investieren. Damit ist der erste große sogenannte „Run-off“ in Deutschland, wie man den Verkauf von Altbeständen im Fachjargon nennt, passé. Konkret ging es bei diesem Verkauf um die Abwicklung der Lebensversicherungen; alternativ wäre es für die Ergo Group auch möglich gewesen, schlichtweg keine neuen Verträge mehr anzubieten und so die Zahl der Policen langsam zu reduzieren. Die Alternative ist der Verkauf an einen Rückversicherer, wie ihn die Ergo-Muttergesellschaft bereits vor vielen Monaten eigens aufgebaut hatte.

Was nun, Ergo?

Je länger die Niedrigzinsphase anhält, umso schwerer wird es für die Versicherer, die hohen Garantiezusagen aus der Vergangenheit zu erwirtschaften: Ihre bestehenden Anlagen mit noch relativ hohen Zinserträgen laufen sukzessive aus, Neuanlagen mit annähernd akzeptabler Verzinsung gibt es nicht – bzw. sind aus aufsichtsrechtlichen Gründen für Versicherer nicht verfügbar. Nun will die Ergo Group mangels Alternativangeboten alle Lebensversicherungen weiter selbst verwalten und somit den „Ausverkauf“ selbst betreiben – aber profitabel! Um langfristig wieder schwarze Zahlen zu schreiben, macht dieser Beschluss einen großflächigen Umbau der IT-Systeme erforderlich: 140 Millionen Euro werden bis 2020 investiert. Andererseits wird die großflächige IT-Sanierung nicht nur der Lebensversicherungs­sparte, sondern allen Unternehmensbereichen zu Gute kommen.

Was bedeutet das für Versicherte und Verbraucher?

Erst einmal aufatmen: Der Verkauf ist vom Tisch. Allerdings nur kurz, denn dies ist nur einer von mehreren Verkaufsplänen – wie etwa dem der Generali, die vier Millionen Policen loswerden möchte. Verbraucherschutz und Politikvertreter bleiben skeptisch und befürchten einen Vertrauensverlust in die Versicherungsbranche. Nichtsdestotrotz stellt sich bei den Ergo-Beschäftigten Erleichterung ein, wenngleich sie im Rahmen des Sanierungskonzepts mit einem Abbau von 1.800 Stellen zu rechnen haben.

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