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Macron-Sieg - Startschuss für Zinswende in Europa?

Deutsche Politiker haben nun die Hoffnung, dass die Niedrigzinspolitik ein baldiges Ende nimmt: Mit dem Wahlsieg von Macron in Frankreich gibt es aktuell Signale, die auf eine mögliche Zinswende hindeuten.


Die Forderungen nach einem baldigen Kurswechsel werden immer lauter. Nach dem aktuellen Wahlsieg von Emmanuel Macron werden die Hoffnungen erneut geschürt, dass tatsächlich eine schnelle Zinswende bevorsteht. Sind die Erwartungen berechtigt? Werden die aktuellen Anleihenkäufe schrittweise zurückgefahren?

Warum Macron von einer Zinswende besonders profitiert

Die Idee klingt plausibel: In dem Fall, dass die EZB sich nun umorientiert, bekäme Macron den Schwarzen Peter für anfallende Reformen auf dem Silbertablett präsentiert Im Falle einer prompten Zinswende hätten die Franzosen sicherlich mehr Verständnis für die ohnehin nötigen Maßnahmen, und Macron selbst wäre fein heraus. Er wäre in der Lage, dass er auf den Kurs der EZB reagieren müsste und von seinen innenpolitischen Gegenspielern nichts zu befürchten hätte.

Was das für die europäische Geldpolitik bedeutet

Die Mutmaßungen über einen Ausstieg aus der Niedrigzinsphase haben gute Gründe, wenn man die europäische Wirtschaftslage betrachtet: Die Wirtschaft in der Eurozone wuchs in den letzten Monaten doppelt so stark wie die in den Vereinigten Staaten, gleichzeitig steigen die Preise steigen deutlich und somit ist die Gefahr eine Deflation nicht mehr akut gegeben. Darüber hinaus geht die Arbeitslosigkeit in vielen EU-Ländern zurück. Viele Finanzexperten und Politiker sehen es nun an der Zeit, ein Signal für die stufenweise Anpassung der EZB-Geldpolitik an die Wirtschafts- und Inflationsentwicklung zu setzen, um das Vertrauen der europäischen Bevölkerung in die Geldpolitik wieder aufbauen zu können.

Wie Finanzexperten die Chancen sehen

Finanzexperten stimmen zwar grundsätzlich den Forderungen zu, sehen aber eine zu plötzliche Kehrtwende ebenfalls als kritisch an. Es ist zu erwarten, dass die Vertreter der hoch verschuldeten Länder weiter die lockere Geldpolitik verfechten werden.Auch das Führungsteam um Mario Draghi gibt sich momentan vorsichtig und lässt verlauten, dass jede Diskussion „in einer strukturierten, geordneten und angemessen umsichtigen Weise stattfinden" sollte (EZB-Direktor Yves Mersch). 

Wie auch immer Mario Draghi und seine Experten entscheiden: Die niedrigen Zinsen werden uns noch eine Weile das Leben schwer machen, die Frage ist nur, wie lange. Sollte eine schnelle Zinswende kommen, so wird sich der ein oder andere ärgern, dass er nicht frühzeitig etwas aus seinem Kapital und seinen Plänen gemacht hat. Wenn Sie in absehbarer Zeit eine größere Ausgabe planen, sollten Sie die Möglichkeit einer Erhöhung der Schuldzinsen vor Augen haben. Möglicherweise haben Sie eine Idee, wie Ihr Geld anderweitig besser verwendet werden kann als mit einer Versicherung – und setzen es gezielt für eine Investition ein? Ein unverbindliches Angebot für den Verkauf Ihrer Lebensversicherung oder Rentenversicherung erhalten Sie von unseren Experten:

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