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Lebensversicherer in der Krise: Unsichere Kandidaten unter Aufsicht

Hiobsbotschaft für 34 deutsche Versicherer: Sie sind ab sofort unter intensiver Aufsicht. Ist das der Anfang vom Ende?


Der aktuelle Bericht des Bundesfinanzministeriums ist alarmierend: Bei 34 von 84 Versicherern sieht die Finanzaufsicht BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) Bedarf für eine intensivere Aufsicht.

Jeder dritte Versicherer betroffen

Grundlage dieser Einschätzung der BaFin sind die jährlichen Prognosezahlen der Versicherungsunternehmen, die die BaFin zur Nachverfolgung einer Gesetzesänderung von 2014 unter die Lupe nahm. 34 von 84 Lebensversicherern drohen "mittel- bis langfristig finanzielle Schwierigkeiten", sie stehen deshalb unter "intensivierter Aufsicht" der Finanzaufsicht BaFin. Neben den langfristig niedrigen Zinsen, die das Geschäftsmodell grundsätzlich gefährden, stellen offenbar die hohen Verwaltungskosten ein Problem für viele Versicherer dar. Nach welchen Kriterien die BaFin die Aufsichtsmaßnahme einsetzt, ist nicht bekannt.

Was die Aufsicht bedeutet

Wenn die BaFin ein Unternehmen unter "intensivierte Aufsicht" stellt, muss dieses der BaFin halbjährlich über die aktuelle Lage und die Aussichten berichten. Dabei geht es vorrangig darum zu verifizieren, dass die Versicherer ihre Auszahlungsverpflichtungen gegenüber ihren Versicherten erfüllen können. In ihren Berichten müssen sie nachweisen, dass sie Maßnahmen treffen, die zur Finanzierung der zugesagten Auszahlungen Wirkung zeigen.

Politik und Konzerne wiegeln ab

Laut der offiziellen Stellungnahme des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft besteht kein Grund zur Sorge für Versicherte, da alle Lebensversicherer die gesetzlichen Vorgaben erfüllen könnten. Auch das Finanzministerium ließ verlauten, dass es in der Hauptsache darum gehe, künftige Schwierigkeiten zu erkennen. Entsprechend wurden auch die Namen der von der Aufsicht betroffenen Versicherer nicht genannt – wohl auch im Panik unter den Versicherten zu vermeiden: Würden diese im großen Stil ihre Verträge kündigen, ergäbe das ein neues Gefahrenpotenzial für die Versicherer.

Verbraucherschützer sind alarmiert

Die Verbraucherzentralen reagieren weniger sorglos, im Gegenteil: Sie sehen die Gefahr, dass Versicherer die vorgeschriebene Eigenkapitalquote nicht mehr einhalten können und – das ist die letzte Konsequenz – abgewickelt werden. Für die Versicherten heißt das, ihre Auszahlungen werden gekürzt.

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