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Die Riester-Rente: Ein kritischer Blick auf die Zahlen

Jeder fünfte Riester-Vertrag wird nicht weiter bespart, das ist der aktuelle Stand der Dinge. Ob die private Altersvorsorge wirklich so unattraktiv ist, für wen sie sich noch lohnen könnte und warum der Riester ohne die Sparzulage keinen Sinn macht, zeigt unser Beitrag.

Niedrige Zinsen, hohe Kosten: Die Nachteile schrecken offensichtlich 20% aller Sparer ab, weiter in ihre Riester-Rente einzuzahlen. Die volle staatliche Zulage sichern sich nicht einmal mehr 50% aller Riester-Sparer, sie legen ihr Geld lieber anderweitig an.

Was steckt hinter den Riester-Verträgen?

Mehr als 16 Millionen Riester-Policen wurden bis heute abgeschlossen. Davon machen 75% klassische private Rentenversicherungen und Banksparpläne aus. Den Rest stellen andere Sparformen wie etwa Bausparverträge und Fonds. Es gibt am Markt über 5.000 verschiedene Riester-Sparformen, hier einen Überblick zu behalten ist nahezu unmöglich. Das aktuelle Zinstief indes ist für alle privaten Rentenversicherungen ein Desaster und schlägt sich entsprechend auch bei den Riester-Produkten nieder.

Woher kommen die hohen Kosten?

Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass die Verwaltungskosten bei den Riester-Produkten zwischen 2,5 und schier unglaublichen 20% liegen. Entsprechend fällt auch die Rendite vollkommen unterschiedlich aus, die Kosten fressen im wahrsten Sinne des Wortes die Rendite auf. Und gerade in Zeiten von niedrigen Zinsen schlägt der Kostenfaktor nochmals stärker durch.

Wo die Probleme für Sparer und Anbieter liegen

Wo die Probleme für Sparer und Anbieter liegen Die Anbieter sind nun in der Bredouille, dass sie trotz der geringen Zinsen, die sie selbst einnehmen, den Verbrauchern zumindest den Erhalt der eingezahlten Beiträge zusichern müssen. Dazu können bei Familien noch Kinder-Zulagen von 185 oder 300 Euro pro Kind (abhängig vom Alter) kommen. So ist zwar insgesamt die Attraktivität von Riester-Renten mit jeder Zinssenkung ebenfalls gesunken, für Familien kann sie sich allerdings noch lohnen: Über die staatlichen Zulagen können sie die anderen Nachteile teilweise kompensieren. Wer allerdings wie aktuell die Hälfte aller Riester-Sparer den geforderten Höchstbeitrag nicht einzahlt, der vergibt die mögliche staatliche Zulage und somit auch einen der wenigen Vorteile der Riester-Verträge.

Wer sich gegen das Riestern entscheidet, für den könnten etwa Aktien-Sparpläne die Alternative sein, die zwar nicht Riester-gefördert sind, aber durch deutlich geringere Kosten bessere Renditen erwirtschaften.

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