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Die aktuelle Politik der EZB: Kommt die schnelle Leitzinswende?

Die Eingriffe in den Finanzmarkt zeigen weitreichende Folgen, Banken und Versicherer stehen nach wie vor großen Herausforderungen gegenüber. Nicht nur Experten fragen sich, wie der Umstieg auf ein positives Zinsniveau gelingen kann: Wie sieht ein Szenario ohne erneute massive Nachteile für die deutsche Finanzwirtschaft aus?


Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in den letzten Jahren alle Register gezogen, um mögliche Gefahren für die europäische Konjunkturlage im Keim zu ersticken. Die Situation hat sich tatsächlich stabilisiert, doch nicht ohne negative Konsequenzen für Banken und Versicherungen, die unter den Negativzinsen zu leiden hatten und noch haben. Wie kann die Kehrtwende gelingen, die Zinsen wieder auf ein positives Niveau zu bringen?

Von der Niedrig- über die Null bis zur Negativzinspolitik

Eine Leitzinssenkung jagte die nächste in den vergangenen Jahren seit 2012: Die EZB senkte die Einlagensätze zunächst auf 0,0%, 2014 dann auf -0,1%, erstmals in der Historie auf einen negativen Wert. Kurz darauf lag dieser Satz bei -0,2%, und im Frühjahr 2016 schließlich bei -0,4%. Diese Maßnahme irritierte nicht nur die Banken, sondern gleichermaßen die Verbraucher: Wenn gewissermaßen der „Preis des Geldes“ null ist, dann ist offenbar das Ersparte nichts mehr wert – das ist nicht nur psychologisch schwierig gerade für uns sparbewussten Deutschen, sondern schadet überdies der Glaubwürdigkeit der europäischen Geldpolitik.

Die erwartete und tatsächliche Wirkung der Maßnahmen

Das Abwenden einer drohenden Deflation war ursprünglich eines der Hauptanliegen der expansiven Geldpolitik der EZB. Gleichzeitig erhoffte man sich eine Stabilisierung der europäischen Wirtschaft, insbesondere eine Entlastung stark verschuldeter Eurostaaten. Tatsächlich aber haben all diese Maßnahmen die europäische und massiv die deutsche Finanzwirtschaft unter enormen Druck gesetzt: Die negativen Zinsen mussten größtenteils die Banken tragen, da diese nicht eins zu eins an die Kunden weitergegeben werden konnten. Andererseits konnte auch eine deutliche Stabilisierung der Konjunktur im Euroraum verzeichnet werden.

Die Forderung der Experten

Experten empfehlen angesichts der aktuellen Marktsituation eine zügige Normalisierung der Leitzinsen zusammen mit einer moderaten Reduktion der Anleihenkäufe. So soll die Mammutaufgabe gelingen, die Leitzinswende herbeizuführen, ohne die Errungenschaften der vergangenen Jahre zu gefährden.

Wie schnell, in welcher Form und in welchem Ausmaß die EZB zur Tat schreiten und wie die Branche reagieren wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist Stand heute, dass auf dem Markt für Lebensversicherungen wie auch für private Rentenversicherungen enorme Umbrüche die Konsequenz sein müssen.

Umso wichtiger ist es deshalb aus Anlegersicht, frühzeitig zu überlegen, ob die gewählte Versicherung auch heute noch den eigenen Vorstellungen entspricht – oder ob eine Trennung von der Versicherung zum jetzigen Zeitpunkt die bessere Alternative ist.

Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken, ob Sie Ihre Lebensversicherung und Rentenversicherung wirklich behalten möchten. Falls Sie den Verkauf einer Versicherung in Erwägung ziehen, berät Sie unser Team gern:

  • telefonisch unter 0800 / 589 50 48 (kostenlos aus dem dt. Festnetz und allen dt. Mobilfunknetzen)
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