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Deutsche Lebensversicherer tatsächlich in Not – oder nur auf dem Papier?

Werden die deutschen Lebensversicherer künstlich knapp bei Kasse gehalten – auf Kosten der Versicherten?


Noch vor wenigen Wochen schrieben wir: „Lebensversicherer in der Krise: Unsichere Kandidaten unter Aufsicht“. In unserem Newsartikel ging es um 34 deutsche Lebensversicherer, die von der Bundesanstalt für Finanzaufsicht (Bafin) mit einer intensivierten Aufsicht belegt wurden, da ihre aktuelle finanzielle Entwicklung Anlass bei der Bafin für Bedenken sorgten. Nun allerdings gibt uns die Veröffentlichung aktueller Zahlen Rätsel auf, nach denen genau diese 34 Unternehmen in 2017 Rekordgewinn an ihre Mutterkonzerne abführen konnten.

Rekordgewinn auf der einen Seite – Mini-Auszahlung auf der anderen?

Werden die deutschen Lebensversicherer von ihren Muttergesellschaften nur künstlich knapp bei Kasse gehalten? Genau die 34 Unternehmen, die unter der intensivierten Aufsicht der Bafin stehen, führten für das letzte Jahr 276 Millionen Euro Gewinn ab: mehr als in den ganzen letzten zehn Jahren (als Quelle hierfür liegt eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen vor). Einerseits gehen die prognostizierten Auszahlungen an die Versicherten immer weiter nach unten, andererseits können die Versicherer Rekordgewinne abliefern – und stellen sich damit für die nächsten Jahre so auf, dass sogar die Bafin alarmiert wird. Liebe Versicherer, bitte erklärt uns das!

32,8 Millionen Versicherungsverträge betroffen

Welche 34 Versicherer die Überwachungsmaßnahme betrifft, darüber wird sich ausgeschwiegen. Was aber sehr wohl bekannt ist: Die unter Aufsicht gestellten 34 deutschen Lebensversicherer verwalten 32,8 Millionen Versicherungspolicen mit einer Versicherungssumme von über einer Billion Euro. Auf die betroffenen Verträge wurden allein im letzten Jahr von den Versicherten 26,5 Milliarden Euro neuen Beiträgen aufgespart.

Das Lebensversicherungsreformgesetz einfach ausgehebelt

Das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) aus 2014 sollte der Praxis einen Riegel vorschieben, dass bei schwierigen Entwicklungsprognosen Gewinn entnommen statt Eigenkapital aufgebaut wird. Stattdessen haben sich die Versicherer offenbar eine neue Methode überlegt: Völlig LVRG-konform haben die besagten 34 Versicherer nun zwar keine Gewinne an ihre Eigentümer ausgeschüttet, dafür über Gewinnabführungsverträge Millionen an ihre Muttergesellschaften übertragen.

Für den Versicherten zählt nur die Auszahlung

Allmählich dürfte jeder Versicherte das Klagelied der Versicherungsanbieter satt haben, dass sie seit dem Beginn der Niedrigzinsphase ums Überleben kämpfen – während offenbar noch satte Gewinne herausspringen. Doch das ist eine Sache. Nun wird darüber hinaus der starke Eindruck erweckt, dass die Lebensversicherer von ihren Mutterkonzernen klamm gehalten werden, um die Auszahlungen an die Versicherer künstlich zu drücken. Und das ist eine ganz andere Sache, da geht es für jeden Versicherten ums Geld – und um die Altersvorsorge. Was für den Verbraucher bleibt, ist in keinem Fall ein gutes Geschäft: 2018 liegt die durchschnittliche laufende Verzinsung bei schlappen 2,4 Prozent. Nur zum Vergleich: In den Neunziger Jahren waren es noch über 7 Prozent.

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