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Das LVRG – eine Zwischenbilanz

Zu Lebensversicherungen wurde in 2014 Vieles beschlossen und noch mehr geschrieben. Nicht zuletzt von uns, denn es ergaben sich ständig neue Entwicklungen. Was aktueller Stand der Dinge ist und was man als Anleger beachten sollte, zeigen wir in einem Kurzüberblick.

Seit den Beschlüssen zum Lebensversicherungsgesetz vor knapp einem Jahr hat sich einiges getan. Unter anderem auch die Entscheidung von EZB-Präsident Mario Draghi, die teilweise hochverschuldeten EU-Mitgliedsstaaten zu entlasten, die eine lange Periode der Niedrigzinspolitik nach sich ziehen dürfte. Was sich im letzten Jahr ereignet hat, nachfolgend in Kürze zusammengefasst:

Sehr zu begrüßen aus Kunden- und Laiensicht ist die geplante Renditekennziffer, die als neuer Bestandteil der Policen und Standmitteilungen Aufschluss über die zu erwarteten Renditen geben soll.

Die Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer wurde als rückläufig prognostiziert. Dem entgegen steht die Einschätzung der Bundesbank, dass es vorläufig keine merklichen Reduzierungen der Überschussbeteiligungen geben wird, da auf die Versicherer ein enormer Wettbewerbsdruck entsteht – was sich zum Wohl der Verbraucher erweisen soll.

Die Mindestzuführung von Risikogewinnen, quasi die Quote für Risikoüberschüsse, wurde von 75% auf 90% angehoben, was die Transparenz und Planung künftiger Renditen erleichterte.

Die Beteiligung der Versicherungsnehmer an Bewertungsreserven wurde reguliert und damit geringere Schwankungen der Rückkaufswerte bei den Policen erzielt.

Die bereits umgesetzte Garantiezinssenkung auf ein Rekordtief von 1,25% führt künftig dazu, dass sich die Ablaufleistungen und die Rückkaufswerte noch schlechter entwickeln werden. Dennoch haben viele Anleger auch in diesem Jahr noch Lebensversicherungen abgeschlossen: Bei den derzeitigen Verzinsungen auf alternative Anlageformen scheinen die 1,25%, die man bei der Versicherung bekommt, zumindest auf den ersten Blick noch attraktiv.

Die Befürchtung einer allzu großen Schere zwischen Alt- und Neupolicen war nicht unbegründet: Während bestehende Verträge derzeit noch mit durchschnittlich mehr als 4% verzinst werden, dürften neue Lebensversicherungen bei einer weitaus geringeren Verzinsung liegen. Nun hat sich der ein oder andere Versicherungsvermittler auf die Fahne geschrieben, diesen Umstand auszunutzen, und den Kunden eine unkomplizierte Kündigung des Altvertrags in Kombination mit einer neuen Police insbesondere im Fondsbereich schmackhaft gemacht. Doch bei Fondspolicen scheinbar möglichen höheren Renditen werden häufig direkt durch die Abschlusskosten bei Neupolicen aufgefressen. Dazu kommt, dass die angekündigte höhere Verzinsung im Fondsbereich nicht garantiert werden kann, da es hier keine garantierte Mindestverzinsung wie bei Kapitallebensversicherungen gibt. Wer also seine Lebensversicherung nicht mehr mit den bisherigen Konditionen weiter führen möchte, der sollte auf der Hut sein, welches Angebot er annimmt.

Wer die Überlegung anstellt, seine Lebensversicherung aufzulösen, erhält für den Verkauf seiner Lebensversicherung ein unverbindliches Angebot von unseren Experten. Rufen Sie uns an unter unserer kostenlosen Hotline 0800 – 589 50 48, schreiben Sie uns unter info@pacta-invest.de oder über unser Kontaktformular unter cash-lv.de/kontakt.

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