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Das aktuelle BGH-Urteil – ein Update für Bausparer

Mit Spannung wurde das Urteil erwartet – nun ist es amtlich: Die Kündigungspraxis vieler Bausparkassen ist rechtens. Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen die Anbieter die Policen kündigen. Welche Prämissen erfüllt sein müssen und was das für Sparer bedeutet, zeigen wir in diesem Beitrag auf.

Ein Urteil mit Signalwirkung

In Kürze könnte man das Urteil des BGH wie folgt interpretieren: Wer nicht auf eine Immobilie spart, der soll auch nicht mit hohen Guthabenzinsen der Bausparkassen belohnt werden. Den Zweck eines Bausparvertrags sehen die Richter nicht erfüllt, wenn die Kunden diesen nur als Geldanlage ohne den Hintergrund des Immobilienerwerbs nutzen. Hunderttausende Bausparer mit gut verzinsten Altverträgen dürfen demnach mit einer Kündigung ihres Vertrags rechnen.

Die Historie hinter dem Rechtsstreit

Bereits seit vielen Monaten kündigen einige Bausparkassen bestimmte Altverträge, da die zugesicherten Sparzinsen ihnen Gewinne kosten. Dementsprechend wird von Seiten der Bausparkassen auch konsequent nach Möglichkeiten gesucht, die das Gesetz bietet, um noch mehr Verträge aufzukündigen. Bislang wurden etwa 250.000 Bausparverträge von den Anbietern gekündigt – und das allem Anschein nach zu Recht: Laut dem Urteil vom Februar können die Kassen Bausparverträge kündigen, wenn der Verbraucher ein Bauspardarlehen fordern könnte, dieses Angebot aber zehn Jahre lang nicht in Anspruch nimmt.

Die Konsequenzen für Sparer

Die Deutschen haben aktuell nahezu 30 Millionen Bausparverträge – die Frage ist jedoch, welche von dem Urteil betroffen sind. Zunächst ist das Urteil nur für die Bausparer von Belang, die bereits zuteilungsreif sind. Als Kunde erhält man von seiner Bausparkasse eine Zuteilungsnachricht, sobald das Darlehen abgerufen werden kann. Ab diesem Zeitpunkt laufen die zehn Jahre Frist, innerhalb derer die Bausparkasse nicht kündigen darf. Sparer müssen in dieser Zeit jedoch darauf achten, dass das Guthaben nicht größer wird als die Bausparsumme – dies wäre nämlich ebenfalls ein Kündigungsgrund für die Bausparkasse. Sie ziehen in Erwägung, Ihren Bausparvertrag selbst loszuwerden? Unsere Finanzprofis erstellen für Sie kostenlos und selbstverständlich ohne jegliche Verpflichtung für Sie ein detailliertes Angebot für den Ankauf Ihres Bausparvertrags. Unsere Experten beraten Sie unverbindlich und kostenlos und freuen sich auf Ihre Kontaktaufnahme:

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