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Bleibt der Garantiezins bei Lebensversicherungen stabil?

Der Beschluss für die letzte Zinssenkung ist nun etwa ein halbes Jahr her. Nun ist es an der Zeit, ein Signal für die Zukunft zu setzen, konkret für 2018: Bleibt der Garantiezins auf dem aktuellen Niveau, wird er wieder angehoben oder muss er sogar nochmals gesenkt werden?


Für Lebensversicherungen wurde seit 2014 so manche Neuerung und Zinssenkung beschlossen – so dass man es nicht allzu leicht hat, den Überblick zu bewahren. Aktuell liegt der garantierte Mindestzinssatz bei Lebensversicherungen, der sogenannte „Garantiezins“, bei 0,9% - seit der letzten Anpassung zum 01.01.2017. Diese erneute Garantiezinssenkung auf ein absolutes Rekordtief von 1,25% führt künftig dazu, dass sich Ablaufleistungen wie Rückkaufswerte nochmals schlechter entwickeln werden. Doch was wird die Zukunft bringen?

Die Empfehlung der Experten

Wenn es nach den Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) geht, dann bleibt der Garantiezins 2018 konstant bei 0,9 Prozent. Es wird ausdrücklich nicht empfohlen, den Zins noch weiter zu senken, für eine weitere Anpassung nach unten wird keine Notwendigkeit gesehen. Die laufende Verzinsung besteht bei klassischen Lebensversicherungen aus dem Garantiezins und der Überschussbeteiligung der Versicherer zusammen, die ihrerseits ebenfalls rückläufig ist. Für die Berechnung des Garantiezinses werden die Renditen europäischer Staatsanleihen mit höchster Kreditwürdigkeit herangezogen, die aufgrund der Niedrigzinspolitik seit Jahren besonders niedrig ausfallen. Tatsächlich trifft die Entscheidung über den Höchstrechnungszins später das Bundes­finanz­ministerium, hier hat aber die Empfehlung der Deutschen Aktuarvereinigung ein hohes Gewicht.

Die Konsequenzen für die Praxis

Sollte das Finanzministerium mit der Empfehlung des DAV gehen, dann dürfen Neukunden bei klassischen Lebensversicherungen mit einem garantierten Zins von 0,9 Prozent rechnen. Die Versicherungsunternehmen können ihren Neukunden allerdings auch keine höhere Verzinsung zusagen, das ist der Grundgedanke des Höchstrechnungszinses: So soll gewährleistet werden, dass die Anbieter nur das an Verzinsung zusagen, was sie später auch einhalten können. In der Konsequenz bieten schon jetzt die meisten Versicherer bevorzugt Verträge ohne Garantie an. In 2016 wurde bereits fast die Hälfte aller Lebensversicherungen ohne Garantiezins oder mit eingeschränkten Garantiezusagen verkauft.

Der Garantiezins in der Diskussion

Die nächsten Monate werden zeigen, ob der Garantiezins Bestand hat. Zunächst gab es Pläne der Bundesregierung, keine Garantiezinsen mehr zu fixieren. Nun wurden Experten damit beauftragt zu prüfen, ob der Garantiezins grundsätzlich entbehrlich ist und falls nicht, in welcher Form er weiter bestehen sollte. Bis jetzt ist dem Vernehmen nach davon auszugehen, dass der Garantiezins dem Grundgedanken nach bestehen bleibt, aber hierfür andere Berechnungsmaßstäbe zu Grunde gelegt werden, etwa eine zweistufige Berechnung: In der ersten Phase könnte sich demnach der Höchstrechnungszins an den Renditechancen am Kapitalmarkt orientieren, in der zweiten Phase sollte der Wert zurückhaltender fixiert werden.

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