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Bausparkassen leiden unter der Niedrigzinsphase

Die niedrigen Zinsen setzen den Bausparkassen massiv zu. Sie reagieren mit verschiedenen Maßnahmen, um das Ungleichgewicht zwischen hochverzinsten Altverträgen und mangelnder Nachfrage an neuen Verträgen abzufedern.

Ein Ende der Niedrigzinsphase ist noch lange nicht in Sicht. Die Bausparkassen stehen damit vor dem gleichen Dilemma wie die Lebensversicherer (siehe dazu auch unseren Beitrag „Die EZB schlägt einen neuen Kurs ein – was das für Lebensversicherungen bedeutet“): Auf der einen Seite gibt es kaum noch gut verzinste Anlagemöglichkeiten für die Einzahlungen der Kunden. Auf der anderen Seite haben sie aber Altverträge zu bedienen, die vor Jahren mit für heutige Maßstäbe unglaublichen Zinszusagen in der Ansparphase ausgestattet wurden. Die festgeschriebenen Konditionen, die zum damaligen Zeitpunkt vollkommen realistisch und marktüblich waren, bei der aktuellen Finanzlage einzuhalten, wird eine immer größere Herausforderung für die Bausparkassen und bringt diese nun in Zugzwang.

Ein Großteil der Bausparkassen reagierte prompt. Aktuell führen einige Bausparkassen Regularien ein, die die Sparsumme begrenzen: Das angesparte Vermögen darf nicht mehr wie bisher den im Vertrag festgelegten anzusparenden Betrag, den sogenannten „Regelsparbeitrag“ übersteigen. Konkret heißt das, dass die monatliche Einzahlung auf einen bestimmten Anteil an der Bausparsumme, z.B. drei Promille, limitiert wird. Diese Vorgehensweise kann Bestandteil der Vertragsbedingungen sein und ist somit vollkommen legitim. Allerdings kann sie dazu führen, dass die jährlich zugelassenen Beiträge nicht mehr ausreichen, um die Wohnungsbauprämie auszuschöpfen.

Einige Bausparkassen ergriffen unter dem Druck der Zinspolitik bereits drastischere Maßnahmen: Sowohl private Bausparkassen als auch mehrere Landesbausparkassen kündigten ihren Kunden bereits "übersparte" Bausparverträge. Für Inhaber von lukrativen Altverträgen, die noch stattliche Verzinsungen aufwiesen und mit Beiträgen über der Bausparsumme bespart waren, war damit Schluss. Der Abschluss eines neuen Bausparvertrags ist im Regelfall angesichts der Konditionen keine Alternative. Nicht umsonst verzeichnen sämtliche Anbieter langfristiger Anlageformen momentan einen dramatischen Nachfrageschwund.

Wer es auf eine Kündigung oder Limitierung nicht ankommen lassen möchte, sollte nun prüfen, ob und zu welchen Konditionen er seinen Bausparvertrag weiterführen möchte – oder darf.

Unsere Profis beraten Sie kompetent und umfassend, wenn es darum geht, den Ausstieg aus Ihrem Bausparvertrag zu prüfen. Auf Wunsch erhalten Sie vollkommen unverbindlich ein Angebot für den Verkauf Ihres Bausparvertrags. Kontaktieren Sie uns dafür unter cash-lv.de/kontakt oder unter unserer kostenlosen
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