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Und wieder eine Garantiezinssenkung – Verbraucherschützer sind alarmiert

Die private Altersvorsorge ist seit jeher eng an die Garantien geknüpft. Angesichts der aktuellen Niedrigzinsphase jedoch sind Garantien inzwischen nahezu unbezahlbar – für Versicherer wie für Versicherungsnehmer. Just beschließt das Bundesfinanzministerium nun sechste Garantiezinssenkung in Folge: Ab dem 01.01.2017 wird der Garantiezins nur noch 0,9% betragen (wir berichteten bereits: Die Garantiezins-Farce).

Die Auswirkung des Garantiezinses

Bei einem geringeren Garantiezins, müssen die Versicherungsnehmer zukünftig noch mehr Beiträge einzahlen, um später auf eine garantierte monatliche Rente über einen bestimmten Betrag zu kommen. Dazu kommt der Effekt, dass die Versicherten durch die steigende Lebenserwartung nochmals mehr an Kapital sparen müsste, damit die geplanten Auszahlungen realisiert werden können. Ein sinkender Garantiezins bei einer steigenden Lebenserwartung – das sind zwei Effekte, die bereits einzeln eine Herausforderung darstellen, in Kombination aber ein ernstzunehmendes Problem für die komplette private Altersvorsorge sind.

Was die Versicherungsunternehmen umtreibt

Der Gesamtverband der Deutschen Lebensversicherer (GDV) und die Deutsche Aktuarvereinigung äußern Kritik, dass die jüngste Entscheidung für die Senkung des Höchstrechnungszinses zum 01.01.2017 viel zu kurzfristig erfolgt sei. So bringt die Zinsänderung alle Versicherungsunternehmen, die derzeit noch Policen mit Garantien anbieten, in Schwulitäten: Sie müssen in kürzester Zeit reagieren und alle Produkte neu kalkulieren. Komplett neue Tarifmodelle sind gefordert – was jedoch in der Kürze der Zeit kaum zu realisieren scheint.

Was die Versicherten fürchten

Dass für Neuabschlüsse ab 2017 nur noch ein Garantiezins von 0,9 Prozent gilt, ist die eine Sache. Doch bisher konnte man wenigstens davon ausgehen, dass die Garantien bei bestehenden Verträge tabu seien. Kürzlich zeigte die Neue Leben Pensionskasse (NLP), die zum Versicherungskonzern Talanx sowie einem Zusammenschluss von Sparkassen gehört, dass man sich auch darauf nicht ohne Vorbehalte verlassen kann: Sie beschnitt die Verzinsung auch für bereits bestehende Verträge. Etwa 80.000 Beschäftigte sollen durchschnittlich 16 Prozent weniger Betriebsrente bekommen als erwartet. Diese Maßnahme musste von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) genehmigt werden. Da es sich aber um eine langfristig erforderliche Absicherungsmaßnahme handelte, die im Interesse aller Versicherten sei, konnte die NLP die Kürzung umsetzen. Bei einem Anbieter von Lebensversicherungen hingegen müsste eine akute Notlage eintreten, ehe man auch hier bestehende Garantien einkürzen könnte. Der Verbraucherschutz ist alarmiert...

Mit einem Blick auf die ständigen und immer fragwürdigeren Entwicklungen bei Lebensversicherungen muss man sich tatsächlich fragen, ob man in eine solche Kapitalanlage weiterhin Monat für Monat investieren möchte.

Um jedoch eine fundierte Entscheidung über die Auflösung der Lebensversicherung zu treffen zu können, sollte man fachkompetente Hilfe hinzuziehen. Unsere Finanzprofis können Ihnen genau sagen, was bei einem Verkauf der Lebensversicherung zu erzielen ist, wie der Vorgang abläuft und welche Schritte einzuleiten sind. Unsere Finanzprofis zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten Sie haben, um das Beste aus Ihrem Kapital herauszuholen.

Lassen Sie sich unverbindlich von unseren Versicherungsexperten beraten:

  • Rufen Sie uns kostenlos an unter 0800 589 50 48 (gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz und allen deutschen Mobilfunknetzen)
  • schreiben Sie uns eine Email an info@pacta-invest.de
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