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2017, das Jahr der Entscheidung für Bauspar-Kunden

Die endgültige Entscheidung, ob die Bausparkassen ihren Kunden kündigen dürfen oder nicht, soll in den kommenden Monaten fallen. Bis dahin sind jedoch bereits Hunderttausende von Kündigungen seitens der Bauspar-Anbieter verschickt worden (wir berichteten: Bausparkassen: Auch in 2017 wird munter weiter gekündigt). Etwa 50 unterschiedlich ausfallende Gerichtsurteile gibt es bereits zu diesem Thema – und noch immer keine eindeutige und abschließende Entscheidung. In Kürze wird sich das ändern.

Auch ohne Urteil wird weiter gekündigt

Gleichwohl die Entscheidung noch aussteht, ob die Bausparkassen ihre Kündigungen der hochverzinsten Bausparverträge rechtlich durchsetzen können, halten diese an ihrer Vorgehensweise fest. Dabei haben sie bereits massiv mit Imageproblemen zu kämpfen. Die Kündigungen hinterlassen also Schaden auf beiden Seiten, scheinen aber nicht aufhaltbar zu sein: Die Bausparkassen begründen die drastischen Maßnahmen damit, dass sie das Geschäftsmodell nicht weiter aufrechterhalten könnten, wenn immer mehr Kunden sich dazu entscheiden, die Darlehen nicht abzurufen, sondern die Einlagen weiter hoch verzinsen zu lassen. Die Bausparkassen sitzen demnach auf Einzahlungen, die sie selbst durch die Niedrigzinsphase nur zu geringen Zinssätzen anlegen können, für die sie gleichzeitig jedoch aufgrund alter Vertragszusagen hohe Zinsen ausbezahlen müssen. Dazu kommt, dass sie allein aus Gründen der Fairness gegenüber dem Kundenstamm alle Policen gleicht behandeln müssten. Doch so wird ihnen von immer mehr Kunden Unverständnis und Unmut entgegengebracht.

Wie man sich als Verbraucher wappnen kann ...

Vorerst hat man als Bausparkunde nur die Möglichkeit, in Ruhe das Gerichtsurteil abzuwarten. Der Bundesgerichtshof (BGH) soll in 2017 ein abschließendes Urteil fällen, die Verhandlungen über einen richtungsweisenden Fall beginnen am 21. Februar.

Sollte der BGH zugunsten der Sparer urteilen, so müssen ohnehin die Kündigungen der Bausparverträge ohnehin zurückgezogen werden. Somit kann man vorerst getrost abwarten, wie die Bausparkasse in diesem Fall konkret reagiert. Fällt die Entscheidung jedoch für die Belange der Bauspar­kassen aus, so muss mit einer weiteren großen Kündigungswelle gerechnet werden. Was soll man dann mit dem eingezahlten Kapital anfangen: Altersvorsorge, Betongold, Aktien?

Andererseits setzt die Auflösung des Bausparers bzw. die Kündigung auch Eigenmittel frei, die anderweitig vielleicht gut eingesetzt werden können. Wenn Sie selbst aktiv werden und sich ein Angebot für Ihren Bausparer machen lassen möchten, dann sind Sie bei unserem Team gut aufgehoben: Unsere Experten beraten Sie unverbindlich und kostenlos und freuen sich auf Ihre Kontaktaufnahme:

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